Feigen Ricotta Kuchen
Rezept für eine 26 cm Springform
Saftiger Feigenkuchen mit feiner Zitronen- und Olivenölnote
Saftig und unkompliziert – dieser Ricotta-Feigen-Kuchen ist genau das Richtige für alle, die Kuchen gerne etwas kompakter mögen. Durch den Ricotta wird der Teig wunderbar weich und saftig, gleichzeitig bekommt er eine angenehm dichte Textur und ist nicht so fluffig wie ein klassischer Rührkuchen. Zitrone und Olivenöl sorgen für eine frische, leicht herbe Note, während die Feigen beim Backen schön weich werden und an den Rändern leicht karamellisieren. Da der Kuchen selbst nicht zu süß ist, harmoniert er besonders gut mit der cremigen Ricotta-Creme und den süßen Feigen.


Equipment für den Feigen Ricotta Kuchen
Springform 26 cm Durchmesser
Backpapier
Rührschüsseln
Handrührgerät (oder Küchenmaschine)
Zutaten
Teig:
320 g Ricotta (Zimmertemperatur)
210 g Zucker
Abrieb von 2 Bio-Zitronen
105 ml Olivenöl
3 Eier (Zimmertemperatur)
230 g Mehl (Type 405)
30 g Speisestärke
2 leicht gehäufte TL Backpulver
1/2 TL feines Salz
7-8 frische Feigen
10 g Zucker
Ricotta-Creme zum Feigenkuchen:
Ich habe hier nur eine kleine Menge Ricotta Creme hergestellt, die vorerst für ca. vier Stücke Kuchen reicht. Wenn es für alle Kuchenstücke reichen soll, dann die Menge einfach entsprechend hochrechnen.
180 g Ricotta, gut abgetropft und gekühlt
15 g Puderzucker (ca. 2 EL)
2 TL Zitronensaft
1 kleine Prise feines Salz
optional: etwas Zitronenabrieb auf die Creme
optional: etwas Olivenöl auf die Creme
Zubereitung
Den Backofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Boden einer 26 cm Springform mit Backpapier auslegen und den Rand leicht einfetten.
Die Feigen waschen, vorsichtig trocken tupfen und halbieren. Bis zur Verwendung beiseite stellen.
Zucker und Zitronenabrieb verreiben, bis der Zucker intensiv nach Zitrone duftet.
Ricotta, Zitronenzucker und Olivenöl in eine große Schüssel geben und mit dem Handrührgerät auf niedriger Stufe glatt verrühren. Die Eier einzeln dazugeben und jeweils kurz unterrühren.
Mehl, Speisestärke, Backpulver und Salz in einer separaten Schüssel vermischen. Die trockenen Zutaten zur Ricotta-Mischung geben und nur kurz unterrühren, bis gerade ein homogener Teig entstanden ist. Den Teig in die vorbereitete Springform geben und gleichmäßig verstreichen.
Die vorbereiteten Feigen mit der Schnittfläche nach oben auf dem Teig verteilen und wirklich nur ganz leicht hineindrücken. Dann mit etwas Zucker bestreuen.
Den Kuchen auf der mittleren Schiene ca. 50–55 Minuten backen. Ab etwa 50 Minuten die Stäbchenprobe machen. Das Stäbchen darf noch ein paar feuchte Krümel zeigen, sollte aber nicht mit flüssigem Teig herauskommen.
Den Kuchen 15–20 Minuten in der Form abkühlen lassen. Anschließend vorsichtig aus der Form lösen und vollständig auskühlen lassen.
Für die Ricotta-Creme den Ricotta in ein mit Küchenpapier oder einem sauberen Geschirrtuch ausgelegtes feinmaschiges Sieb geben und mindestens 20–30 Minuten im Kühlschrank abtropfen lassen. Überschüssige Flüssigkeit anschließend vorsichtig abtupfen.
Den gut abgetropften, kalten Ricotta, Puderzucker, Zitronensaft und Salz in eine Schüssel geben. Alles mit den Rührbesen eines Handrührgeräts auf mittlerer Stufe etwa 1–2 Minuten aufschlagen, bis die Ricotta-Creme schön cremig und etwas luftiger ist. Nicht unnötig lange schlagen.
Die Creme abschmecken: sie soll nur leicht süß und frisch schmecken. Falls du mehr Säure möchtest, kannst du noch ein paar Tropfen Zitronensaft ergänzen. Jeweils einen großzügigen Klecks Ricotta-Creme auf ein Stück Kuchen geben. Nach Wunsch zusätzlich mit etwas Zitronenabrieb und einem kleinen Schuss Olivenöl servieren.



