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Maiskuchen mit Olivenöl & Honig

12. Juli
3 Min. Lesezeit

Rezept für eine große Kastenform (30 cm lang)


Mediterran, aromatisch und wunderbar saftig – dieser Maiskuchen bringt den Sommer auf den Teller.


Dieser Maiskuchen mit Olivenöl, Honig, Zitrone und Rosmarin vereint mediterrane Aromen mit einer saftigen, angenehm dichten Krume. Das Maismehl verleiht ihm seine charakteristische Textur, während Honig und Olivenöl den Geschmack harmonisch abrunden. Besonders gut schmeckt der Kuchen mit einer leicht zitronigen Ricotta-Creme und einem kleinen Schuss gutem Olivenöl.


Saftiger Maiskuchen mit Olivenöl, Honig, Zitrone und Rosmarin, serviert mit zitroniger Ricotta-Creme und frischem Rosmarin.

Saftiger Maiskuchen mit Olivenöl, Honig, Zitrone und Rosmarin, serviert mit zitroniger Ricotta-Creme und frischem Rosmarin.


Equipment für den Maiskuchen


  • Eine große Kastenform (ca. 30 cm lang)

  • Backpapier

  • Rührschüsseln

  • Schneebesen



Zutaten


Teig:

  • 4 Eier (Zimmertemperatur)

  • 380 ml Milch (Zimmertemperatur)

  • 100 g griechischer Joghurt

  • 75 ml Olivenöl

  • 60 ml Sonnenblumenöl

  • 230 g Honig

  • Abrieb von 1 großen Bio-Zitrone

  • 220 g Weizenmehl

  • 220 g Maismehl

  • 1 gestrichener TL Natron

  • 2 TL Backpulver

  • 1 TL Salz

  • 3 TL getrockneter Rosmarin (oder 1½–2 TL frischer Rosmarin, fein gehackt!)

  • optional: 1–2 kleine Zweige frischer Rosmarin zum Garnieren nach dem Backen


Honig-Zitronen-Glasur:

  • 1 EL Honig

  • 1 EL frisch gepresster Zitronensaft


Ricotta-Creme:

  • 250 g Ricotta, gut abgetropft!

  • 1 kleine Prise Salz

  • ½ EL Honig (je nach gewünschter Süße)

  • 1–2 TL fein abgeriebene Bio-Zitronenschale



Zubereitung


  1. Den Backofen auf 190 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine große Kastenform (30 cm) mit etwas Öl oder Butter einfetten und zusätzlich mit Backpapier auslegen, damit sich der Kuchen später leicht herausheben lässt.


  2. Eier, Milch, Joghurt, Olivenöl, Sonnenblumenöl, Honig und Zitronenabrieb in eine große Schüssel geben und mit einem Schneebesen zu einer glatten, homogenen Masse verrühren.


  3. In einer zweiten Schüssel Weizenmehl, Maismehl, Natron, Backpulver, Salz und Rosmarin gründlich vermischen und durch ein Sieb geben, um große Klümpchen zu vermeiden.


  4. Die trockenen Zutaten nun in drei Portionen zu den flüssigen Zutaten geben und jeweils nur kurz mit einem Schneebesen verrühren. Anschließend den Teig mit einem Teigschaber vorsichtig fertig unterheben und nicht zu lange rühren! Maismehl neigt dazu, beim Kontakt mit Flüssigkeit kleine Klümpchen zu bilden. Das ist ganz normal und kein Grund zur Sorge. Kleine Klümpchen verschwinden während des Backens meist vollständig, da das Maismehl nach und nach weitere Flüssigkeit aufnimmt. Wichtig ist lediglich, dass keine größeren, trockenen Mehlnester im Teig zurückbleiben. Der Teig wirkt insgesamt recht flüssig – genau so soll es sein.


  5. Den Teig in die vorbereitete Kastenform füllen und die Oberfläche glatt streichen.


  6. Den Kuchen auf mittlerer Schiene etwa 60 Minuten backen, bis bei der Stäbchenprobe kein Teig mehr haften bleibt (feuchte Krümel sind völlig in Ordnung). Wer die typische gleichmäßige Kastenkuchen-Optik mag, kann den Kuchen nach etwa 20–30 Minuten Backzeit mit einem scharfen Messer etwa 1 cm tief längs einschneiden. Da Honig und Olivenöl den Kuchen schnell bräunen lassen, empfiehlt es sich, ihn nach etwa 35–40 Minuten locker mit Alufolie abzudecken.


  7. Während der Kuchen backt, Honig und Zitronensaft für die Glasur kurz erwärmen und verrühren, bis sich der Honig vollständig gelöst hat. Den fertigen Kuchen direkt nach dem Backen noch heiß mit der Honig-Zitronen-Glasur bepinseln. Dadurch erhält er einen schönen Glanz und bleibt besonders lange saftig. Anschließend den Kuchen etwa 20 Minuten in der Form abkühlen lassen, vorsichtig herausheben und vollständig auskühlen lassen. Der Kuchen schmeckt übrigens am besten, wenn er über Nacht im Kühlschrank durchziehen darf. Direkt nach dem Backen können die kleinen Rosmarinnadeln noch leicht fest wirken. Während der Kuchen ruht, nehmen sie Feuchtigkeit auf, werden deutlich weicher und ihr Aroma verteilt sich noch gleichmäßiger im Kuchen.


  8. Ich empfehle den Kuchen unbedingt mit der Ricotta-Creme zu servieren: den Ricotta zunächst in einem Sieb gut abtropfen lassen, damit die Creme nicht zu flüssig wird. Danach Ricotta, Salz, Honig und Zitronenschale mit einem Löffel oder Schneebesen nur ganz kurz verrühren. Die Creme sollte nicht aufgeschlagen werden, sondern ihre leicht rustikale Konsistenz behalten.


  9. Den Maiskuchen rechtzeitig aus dem Kühlschrank holen und bei Zimmertemperatur genießen. Zum Servieren je einen großzügigen Klecks Ricotta-Creme auf den Teller oder auf das Stück Maiskuchen geben. Optional kannst du noch etwas gutes Olivenöl draufträufeln und mit einer kleinen Prise Meersalz bestreuen.





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